Jugendschutz beim TC Grün-Weiss Büttgen

Seit 2025 hat der Tennisclub Grün-Weiss Büttgen eine Ansprechpartnerin und einen Ansprechpartner zum Thema Jugendschutz. Die Beiden sind nicht nur für die Einhaltung von Vorschriften des Jugendschutzgesetztes – z. B. i. S. Alkohol und Drogen – zuständig, sondern auch und insbesondere kompetente Unterstützung für unsere Kinder und Jugendlichen bei Fragen und oder Verdachtsfällen von Kindeswohlgefährung.

Worum geht es?

Beim Eintritt unserer jungen Mitglieder steht für sie natürlich das Tennisspielen im Vordergrund; lernen, Technik verbessern, Erfolge erzielen, Mannschaft spielen. Vielleicht ist es ihnen aber auch wichtig, neue Kontakte zu knüpfen, Freunde zu finden oder Teamgeist zu erleben. Eltern haben darüber hinaus die Erwartung und den Anspruch, dass ihre Kinder und Jugendlichen im Tennisclub gut und sicher aufgehoben sind und vor Gefahren geschützt werden.

Der Tennisclub bietet mit seiner Jugendarbeit nicht nur Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung, sondern fördert auch persönliche Fähigkeiten und soziale Kompetenzen. Es geht auch im Sport darum, junge Menschen zu begleiten, ihnen Orientierung zu geben, Teamarbeit, Persönlichkeitsentwicklung und Selbstverantwortung zu fördern. Seit vielen Jahren wird unser Tennisclub dabei von der Tennisschule Michael Eistert (M.E.T.S.) kompetent und maßgelblich unterstützt.

Kinder und Jugendliche begegnen im Club Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen, Temperamenten und Grenzen - Spielpartnern, Trainern und andere Clubmitgliedern. Sport schafft emotionale Nähe, die viele von uns fasziniert und die in der heutigen Zeit für das Miteinander wichtig ist. Aber gerade diese Nähe birgt auch Gefahren: es kann zu Übergriffen kommen, die aus dem Tennistraum einen Albtraum machen.

Das können sein:

emotionale, körperliche oder sexuelle Gewalt

  • feindliche oder abweisende Behandlung von Erwachsenen aber auch von Gleichaltrigen
  • körperliche Angriffe, Gewalt
  • aktiv verletzendes Verhalten, z.B. auch durch herabwürdigende Videos
  • sexuelle Reize oder Handlungen

Diesen Gefahren müssen wir entschieden entgegenwirken!

Wir wollen vorbereitet sein auf Dinge, die wir nicht wollen!

Einzelne Schritte sind Selbstverpflichtungen, Anfordern von Führungszeugnissen, Kinderschutzkonzepte und kompetente Ansprechpartner.

Deshalb bitten wir betroffene Kinder und Jugendliche, aber auch alle, die in diesem Sinne Wahrnehmungen gemacht oder Vermutungen haben, sich an einen unserer Ansprechpartner zu wenden.

WEGSCHAUEN UND SCHWEIGEN IST KEINE LÖSUNG!

Sensibel und einfühlsam diskret und ggfs. vertraulich handelnd respektvoll und wertschätzend kompetent

konsequent und nachhaltig in der Aufklärung 

Mira Becker
[email protected]

Tobias Becker
[email protected]